Deutschland ist ein Land von Fußball Verrückten. Nicht nur schauen jedes Jahr Millionen von Menschen mit großer Begeisterung die Spiele der deutschen Bundesliga, der höchsten Spielklasse des Landes. Nein, auch selbst aktiv werden viele Menschen und stehen in der Woche beim Training und an den Wochenenden auf dem Platz um sich sportlich zu betätigen und Spaß am Kicken zu haben. Besonders beliebt bei den Zuschauern ist dabei eine der ältesten deutschen Meisterschaften im Fußball. Es handelt sich hierbei um den so genannten DFB-Pokal. Dieser wird seit seiner Erstauflage im Jahr 1935 jedes Jahr ausgetragen und stellt eine der wichtigsten deutschen Meisterschaften im Fußball dar.

Beim Turnier selbst handelt es sich um eine im KO Modus ausgetragene Meisterschaft. Das bedeutet, dass in jedem Spiel nur der Sieger eine Runde weiter kommt. Besonders schön ist es dabei für das Publikum beim DFB-Pokal, dass auch unbekanntere Teams jedes Jahr teilnehmen können. So werden die Teilnehmer durch einen komplexen Modus ermittelt, bei dem auch lokale und regionale Meisterschaften und Turniere einen Einfluss auf die Berechtigung zur Teilnahme eines Teams haben. Dadurch kommt es dazu, dass immer wieder auch sehr unbekannte und kleine Teams gegen bekannte und berühmte Mannschaften antreten. Dabei ist es nicht selten zu Erfolgen der Underdogs gekommen, was zu der Weisheit geführt hat, dass der Pokal seine eigenen Geschichten schreibt. So kam etwa vor einigen Jahren des Team des MSV Duisburg bis ins Finale in Berlin, obwohl das Team selbst unterklassig spielte. Am Ende scheiterten die Duisburger dann aber deutlich am Bundesligisten FC Schalke 04.

Nichtsdestotrotz hat der DFB-Pokal für viele Fans seinen ganz eigenen Charme und eine unheimlich große Anziehung. So träumt jeder Fan davon einmal singen zu können: “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.” So findet das Finale des Pokals jedes Jahr in der deutschen Hauptstadt im großen Olympiastadion statt.