Der Fußball ist ohne Zweifel der beliebteste Sport in Deutschland. So gehen ihm mit Abstand die meisten Deutschen in ihrer Freizeit nach. Der Deutsche Fußball Bund, der Dachverband aller Vereine für Fußball in Deutschland, ist dabei der größte Verein der Welt. Er hat insgesamt 7.043.964 Mitglieder, die in mehr als 24.000 Vereinen aktiv sind. Die Vereine übernehmen dabei eine wichtige Funktion in der Gesellschaft. So bieten sie nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die Freizeit zu gestalten. Vielmehr ermöglichen Sie es auch vielen Menschen, sich fit zu halten und gleichzeitig mit anderen zusammen tolle Momente zu erleben. Nur wenige Dinge stärken den Charakter und das Selbstbewusstsein mehr, als zusammen im Team um den Sieg zu kämpfen. So müssen Fußballer gut und effektiv kommunizieren können und richtige Teamplayer sein. Einzelkämpfer kommen in dieser Sportart nicht weit.

Wie aber wird man ein guter Fußballer? Wie so oft ist der Weg zu einem guten Spieler oder sogar einem Profi oft sehr weit und ebenso steinig. Eine gute Möglichkeit bietet der Einstieg in einem lokalen Verein, in dem man erste Gehversuche machen kann. Die Konkurrenz ist jedoch enorm. So spielen allein in Deutschland Millionen Kinder und Jugendliche Fußball und träumen alle davon, der nächste Messi, Ronaldo oder Kroos zu werden. Doch nur wenige haben am Ende die Disziplin, das Talent und vor allem auch das Glück, zu den gut bezahlten Profis zu gehören.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Profi ist dabei, zu einem größeren Verein zu wechseln, der ganz andere Trainingsmöglichkeiten als die Vereine auf lokaler Eben bietet. So verfügen viele Vereine über eigene Schulen für Fußball. Auf diesen Internaten erhalten die Spieler neben einer umfassenden Ausbildung im Fußball auch eine Schulausbildung, um im Falle einer ausbleibenden Karriere nicht auf der Straße zu stehen. Dies ist noch vor einigen Jahren das Schicksal vieler junger Fußballer gewesen, die den Sprung zu den Profis letzten Endes dann doch nicht geschafft hatten.