Das Land Deutschland ist seit jeher eine große Nation der Fußballer. 1954, 1974, 1990 und 2014 konnte das Land mit seiner Nationalmannschaft dabei die Weltmeisterschaft im Fußball gewinnen und gehört damit zu den erfolgreichsten Nationen rund um den Globus. In Deutschland spielen dabei Millionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Vereinen Fußball als Hobby. Nur wenige von Ihnen schaffen es, sich ihren Traum zu verwirklichen und es irgendwann in ein Profiteam zu schaffen. Der Weg dorthin ist lang, steinig und voller Entbehrungen. Man benötigt viel Disziplin und Ehrgeiz, aber auch ein wenig Glück, um irgendwann in einem großen Stadion vor den Fernsehkameras spielen zu können.

Der Weg zu einer Karriere als Profi führt dabei oft über extra dafür eingerichtete Fußballschulen, in denen talentierte Kicker zu Profis geformt werden sollen. Dabei lassen sich grundsätzlich zwei Arten von Fußballschulen unterscheiden. Zum einen verfügen viele Vereine aus dem Profibereich wie etwa der FC Bayern München, der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund über eigene Fußballschulen und Internate. In diesen wohnen die jungen Spieler oft zusammen auf Doppel- oder Viererzimmern und haben täglich ein umfangreiches Trainingsprogramm zu absolvieren. Sie bereiten sich auf Spiele in den Juniorenmannschaften vor und reifen langsam zu Profis. Die Vereine investieren damit in ihre eigene Zukunft. So stammen viele bekannte Spieler des FC Bayern aus der eigenen Jugend und wurden später beim Verein auch international erfolgreich.

Eine Alternative zu den Fußballschulen der Vereine stellen die Fußballschulen des Deutschen Fußball Bundes (DFB) dar. So werden auch hier talentierte Spieler gefördert und auf eine große Karriere vorbereitet. Dabei kommt es auch in den Mannschaften von Jugendlichen oftmals zu großer Konkurrenz und viele Spieler wechseln bereits für hohe Ablösesummen den Verein, da sie als die neuen Messis und Ronaldos von Morgen gehandelt werden. Auch wenn einige diesen Weg erfolgreich beschreiten so schaffen es doch sehr viele auch nicht.