Unrühmliches Ende eines Spitzensportlers

Ob sich Bastian Schweinsteiger das wirklich so vorgestellt hat? Sein Wechsel nach Amerika hatten viele Fans mit Stirnrunzeln begleitet, zu viele deutsche Spieler gingen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, um dann ihre Karriere bald zu beenden. Schweinsteiger könnte ein ähnliches Schicksal erleiden, denn seine Mannschaft, Chicago Fire, stehen alles andere als gut dar.

Die Mannschaft die in der nordamerikanischen MLS -Liga spielten hat bereits fünf Niederlagen in Folge verbuchen müssen. Zuletzt hatte man sich dem amtierenden Meister Toronto geschlagen geben. Dabei ist die Saison gar nicht so schlecht gelaufen, die Feurigen sind auf einem achten Platz und sogar noch vor Toronto, aber dennoch auf dem viert letzten Platz. In 23 Spielen haben die Bullen aus Illinois 23 Punkte holen können, das reicht nur fürs Mittelfeld. Schweinsteiger aber ist eigentlich besseres gewohnt und die Frage wird sein, ob er bei weiteren Niederlagen seines Teams auch seinen Stammplatz verlieren könnte. Bislang hat Schweinsteiger für sein amerikanisches Team 3 Tore geschossen und bei fünf Toren geholfen. Allerdings hat er in seinen 20 Spielen auch drei gelbe Karten kassiert.

Aus der Jugend ins UEFA-Cup-Spiel

Schweinsteigers Profi-Karriere hatte 2002 begonnen, als er aus der Jugendmannschaft in das Profiteam in Bayern wechselte. Er war, vor allem wenn er nicht auf dem Feld war, ein kleiner Rebell, der seinem Trainer Ottmar Hitzfeld aber dankbar sein durfte dass er ihn nach nur zwei Trainingseinheiten in einem UEFA-Cup Spiel einsetzte.

Seinem Stammverein blieb Sebastian SChweinsteiger bis ins Jahr 2015 treu, dann holte ihn Manchester United nach England, ein Angebot, dem sich kein deutscher Fußballer entziehen kann. Doch nach zwei Jahren, in denen er nur ein Tor geschossen hatte (allerdings beio 18 geholfen) war es vorbei und SChweinsteiegr musste sich einen neuen Verein suchen. Glücklicherweise kam für ihn das Angebot aus Übersee, und seit März 2017 spielt er bei Chicago Fire als Mitteldfedlspieler. Die erste Saison lief gut, und ihm wurde ein Vertrag auch fuur 2018 angeboten.